Connecticut Geschichte

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Als der erste Europäer, der Niederländer Adriaen Block, 1614 Connecticut betrat, war das Land noch von 16 Algonkin-Indianerstämmen bevölkert. Ihm folgten die Engländer, die die ersten Siedlungen wie Windsor und Wethersfield gründeten. Zusammen mit der 1636 gegründeten Siedlung und späteren Hauptstadt Hartford schlossen sie sich zur Kolonie Connecticut zusammen. Zeitgleich erfolgte die Gründung der Kolonie New Haven, auch heute noch eine der größten und bedeutendsten Städte des Staates. Schon 1662 erhielt Connecticut eine Autonomie, die von Karl II. von England persönlich genehmigt wurde. Im Zuge dessen durfte sich der Staat als einer der ersten eine eigene Verfassung geben. Der Zusammenschluss mit New Haven 1665 vergrößerte den Einflussbereich des jungen Staates. In den folgenden 30 Jahren kam es zu erbitterten Auseinandersetzungen zwischen Connecticut einerseits und der englischen Krone andererseits, die sehr bereute, dem Staat so viel Autonomie zugestanden zu haben.

Als einer der 13 Originalstaaten erklärte Connecticut 1776 die Unabhängigkeit von Großbritannien. 1788 wurde Connecticut zum fünften Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. 1848 wurde hier auch die Sklaverei abgeschafft, die in den Südstaaten noch Jahrzehnte länger betrieben werden sollte. Nach zeitweise langen Jahren republikanischer Dominanz zählt Connecticut heute zu den stärksten demokratischen Hochburgen der USA.

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