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Archäologische Funde haben bisher bestätigt, dass Florida vor seiner Entdeckung durch europäische Siedler bereits seit mehreren Jahrtausenden bewohnt war. Zu den frühen Bewohnern zählten zum Beispiel die Stämme der Apalachee, die Calusa, die Timucua und die Tocobago.
1513 entdeckte Juan Ponce de Leon die Halbinsel und nahm sie für Spanien in Besitz. Aber erst viel später fand eine Besiedlung durch Spanier und Franzosen statt. Das heutige Jacksonville war eine der ersten dieser Siedlungen. 1763 musste Spanien nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges Florida an Großbritannien abtreten. Im bald darauf folgenden amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte Spanien an der Seite Frankreichs gegen die Briten. 1781 gewann es so die Kontrolle über West-Florida zurück. Der Frieden von Paris 1783 sprach Spanien ganz Florida wieder zu.
Bereits 1819 trat Spanien das so umkämpfte Florida an die vereinigten Staaten ab. Der Handel gilt als Notverkauf, da amerikanische Truppen das Land seit dem britisch-amerikanischen Krieg besetzt hielten und es nach Kriegsende nicht mehr verließen.
1845 wurde Florida offiziell der 27. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Seitdem wuchs seine Bevölkerung langsam an. Im amerikanischen Bürgerkrieg bewies sich der "Sunshine State" als Gründungsmitglied der Konföderierten.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Florida mit Erfindung der Klimaanlage immer populärer. Die Temperaturen waren erträglich gemacht worden, die Lebenshaltenskosten niedrig. In der Folge ließen sich immer mehr Einwohner nördlicherer Staaten in Florida nieder und in kurzer zeit explodierten die Grundstückspreise. Heute lebt Florida vorrangig vom Tourismus. Die begehrtesten Grundstücke findet man in Miami, in der Nähe des Wassers.
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