Maine Geschichte

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Die Nachfahren der Ureinwohner Maines, Algonquian sprechende Wabanaki, Abenaki, Passamaquoddy und Penobscots, leben auch heute noch in ihren Gebieten, die jedoch bedeutend kleiner als vor einigen Jahrhunderten und Indianerreservate sind.

Die ersten europäischen Siedler waren Franzosen, die 1604 in diesem Teil der amerikanischen Küste landeten und dem Gebiet die Bezeichnung Acadia verliehen. Drei Jahre später folgten auch englische Siedler, die sich hier niederließen und Kolonien gründeten. Die Provinz Maine wurde 1622 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr östlicher Teil war bis ins späte 17. Jahrhundert hinein als Territory of Sagadahock bekannt.

1652 wurde Maine Massachusetts angegliedert und blieb bis 1820 ein Teil davon. In dieser Zeit wechselte die Herrschaft beständig unter den Engländern und den Franzosen. Mal gehörte der Landstrich zu Nova Scotia, mal zu British North America. 1820 wollte der Sklavenstaat Missouri in die Union aufgenommen werden. Die Regeln besagten jedoch, dass ein Sklavenstaat erst dann Aufnahme findet, wenn ihr gleichzeitig ein nicht Sklaven haltender Staat beitritt. Diese Regelung war notwendig, um den Stimmengleichstand im Senat der Vereinigten Staaten zu erhalten. Deshalb wurde Maine 1820 der 23. Staat der USA, nachdem man sich gütlich mit Massachusetts geeinigt hatte. Die frühere Hauptstadt Maines ist Portland, die heute größte Stadt des Staates. Seit 1832 liegt der Regierungssitz in Augusta.

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