Maryland Geographie

Maryland
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Genau in der Mitte der Ostküste liegt Maryland, das durch die sich tief ins Land hinein schneidende Chesapeake Bay charakterisiert wird. An der Bay, die den Staat beinahe halbiert, liegen die größten Ortschaften des Staates, Baltimore und Annapolis, die beide über wichtige Häfen verfügen. Lange Zeit war die Bucht von Chesapeake einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt. Aufgrund von Wasserverschmutzung und Überfischung sind die Austerbänke, für die die Region so bekannt war, aber fast verschwunden.

Maryland ist 32.135 km² groß und damit etwas kleiner als Nordrhein-Westfalen. 3,1 Prozent des Landes sind Eigentum der Zentralregierung. Im Norden befindet sich Pennsylvania, im Westen West Virginia. Im Osten grenzt Maryland an Delaware und den Atlantischen Ozean. Jenseits des Potomac im Süden liegen West Virginia und Virginia. In Maryland findet man fünf ganz unterschiedliche geografische Regionen: die atlantische Küstenebene, die Blue Ridge Region, das Piedmont Plateau, die Valley and Ridge Region und das Allegheny-Gebirge, das zu den Appalachen gehört. Hier befindet sich auch der höchste Punkt Marylands, der 1024 Meter hohe Hoye Crest. Alle geografischen Regionen finden in den Nachbarstaaten ihre Fortsetzung.

Die Atlantikküste Marylands ist lediglich 50 Kilometer lang, beherbergt auf dieser kurzen Distanz aber unzählige Seevögel, Seefische, Dünen , Wattlandschaften und Sandstrände. Aber auch außerhalb der Küstenregion trifft man im "Old Line State" immer wieder auf Wasser. Sage und schreibe 90 Flüsse durchfließen den Staat. Die größten von ihnen sind der Potomac und der Susquehanna.

Die Temperaturen in Maryland sind ganzjährig vergleichsweise mild und ausgeglichen. Schneefall ist lediglich in den höheren Bergregionen und dort auch nur an einigen wenigen Tagen des Jahres zu verzeichnen.

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