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Massachusetts Boston
Als die ersten europäischen Entdecker im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts in Massachusetts landeten und die Gegend erkundeten, fanden sie verschiedene Indianerstämme vor. Zu ihnen gehörten beispielsweise die Wampanoag, die Nauset, Nipmuc, Pocomtuc, Pennacook und Mahican. Anfangs verstanden sich die Entdecker und ihre Nachfolger gut mit den einheimischen Stämmen. Auch als am 21. Dezember 1620 die Pilgerväter mit der Mayflower aus England kamen, war das von Freundschaft geprägte Verhältnis nicht getrübt. Die Pilger erbauten die erste europäische Dauersiedlung in Massachusetts und mit der Zeit errichteten Sie und ihre Nachfolger immer mehr Siedlungen entlang der Küste. Daraufhin fühlten sich die Indianerstämme zunehmend bedroht, es kam zu Kämpfen, denen viele der technisch unterlegenen Indianer zum Opfer fielen.
Historische Berühmtheit erlangte der Staat im Widerstand der Kolonien gegen britische Steuergesetze. Die Boston Tea Party war der Auslöser für den Unabhängigkeitskrieg, der 1776 zur Unabhängigkeit der Kolonien vom Mutterland England führte. Mit der staatlichen Unabhängigkeit erlebte Massachusetts einen wirtschaftlichen Aufschwung. Schnell entwickelte sich der Staat zum bedeutenden Industriestandort vor allem für die Textil- und Schuhproduktion. In den folgenden Jahren blühte Massachusetts auch aufgrund des früh etablierten Bildungssystems förmlich auf. Übrigens: von hier ging auch die Bewegung der Sklavenbefreiung aus.
Mit dem Niedergang der Textilindustrie in den 1930er Jahren verlor Massachusetts an wirtschaftlicher Macht und Einfluss. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang ein Umschwung, der den Staat schnell als High Tech Standort etablierte.
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