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Auch in Massachusetts lebten Indianer, die Massachusett, bevor europäische Siedler das Land besetzten. Sie verliehen dem Staat auch seinen heutigen Namen. Die Bezeichnung Massachusetts kann man unterteilen in die Bedeutungsabschnitten mass-adchu-s-et. "mass" bedeutet so viel wie groß, mit "adchu" werden Hügel oder kleine Berge bezeichnet. Das "s" wiederum bedeutet "klein" und die Nachsilbe "et" besagt, dass es sich hierbei um einen Ort handelt. Zusammengenommen bedeutet Massachusetts also entweder "bei den vielen kleinen Hügeln", "am kleinen großen Hügel" oder "an der Hügelkette", bezugnehmend auf die "Blue Hills" südwestlich von Boston.
Massachusetts trägt den Beinamen "Bay State", Staat an der Bucht. Der zweite Beiname "Old Colony", alte Kolonie, bezieht sich wahrscheinlich auf die ersten Siedler der USA, die in Plymouth von Bord der Mayflower gingen.

Massachusetts @iStockphoto/Denis Jr. Tangney
Offiziell ist Massachusetts ein Commonwealth, also ein Staatenbund und kein einzelner Bundesstaat. Trotzdem werden "the Commonwealth" und "state" oft synonym verwendet, wenn man vom Staat Massachusetts spricht. Praktisch wirkt sich diese Besonderheit nicht aus. Der Staatenbund hat genau die gleiche Macht und Position wie alle anderen Bundesstaaten der USA auch.
Vor allem als einer der wichtigsten Bildungsstandorte der Vereinigten Staaten ist Massachusetts bekannt. Selbst in der Landesverfassung finden sich viele Gesetze, die bereits im 17. Jahrhundert zur Förderung der Bildung im Staat gültig waren. Heute machen vor allem die Five College Area im Westen des Staates, die University of Massachusetts (kurz UMass), die private Harvard University und das Massachusetts Institute of Technology, MIT, von sich Reden.
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