New Hampshire Geographie
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New Hampshire Geschichte
New Hampshire Sehenswürdigkeiten
New Hampshire grenzt im Norden und Nordwesten genau an Quebec, Kanada, an. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Menschen des Staates. Aufgrund der Nähe zum französischsprachigen Teil Kanadas sprechen in New Hampshire mehr Menschen als in den USA üblich Französisch. Der Osten des Staates ist geprägt durch den Atlantischen Ozean. Südlich von New Hampshire liegt Massachusetts, westlich Vermont. Mit nur 18 Meilen Länge besitzt der Staat die kürzeste Ozeanküste unter den Küstenstaaten der USA. Aber: diese 18 km können sich sehen lassen! In den Sommermonaten findet man hier fast ebenso tausende Erholungssüchtige wie an den Stränden Miamis…
New Hampshire ist von großen Unterschieden zwischen Gebirge und dem Meer geprägt. Auf lediglich gut 24.000 km² (das ist eine Fläche etwas größer als Mecklenburg-Vorpommern) findet man Höhenunterschiede von bis zu 1900 Metern! Der höchste Punkt ist übrigens der Mount Washington mit 1917 Metern Höhe.
Der 110 km breite und 305 km lange Staat wird von der White Mountain Range in ein nördliches und ein südliches Gebiet unterteilt. Wussten Sie eigentlich schon, dass der Mount Washington als höchster Punkt der White Mountain Range auch der höchste Berg der USA ist? Er wird von anderen Bergen wie zum Beispiel dem Mount Madison oder Mount Adams flankiert. Die White Mountain Range ist berüchtigt für ihre Wetterumschwünge und Winde in Hurrikan-Stärke. Von den oberen Regionen des Mount Washington sagt man, dort finde man das schlechteste Wetter der Welt. Die Gebirgskette der White Mountains beeinflusst das Wetter New Hampshires stark, genauso wie der Atlantische Ozean.
Im flacheren Süden des Staates findet man eine geologische Besonderheit: Mount Monadnock. Auf der relativ flachen Ebene stehen riesige Felsbrocken, die sogenannten Monadnocks (Inselberge). Sie erheben sich wie eine Insel und relativ unvermittelt aus einer flachen geologischen Formation. Nach Maine ist New Hampshire übrigens der Staat mit den prozentual größten Waldflächen der USA.
New Hampshires Wasserwege bilden in vielen Bereichen die Grenzen zu seinen Nachbarstaaten. Die westliche Staatsgrenze zu Vermont wird beispielsweise vom Connecticut River gebildet, der den Connecticut Lakes entspringt und in Connecticut in den Atlantic mündet. Dabei befindet sich die Grenze jedoch nicht im Fluss, sondern erst das gegenüberliegende Ufer gehört zu Vermont. Zu den Hauptwasserstraßen zählen außerdem der Merrimack River und der Piscataqua River, der zusammen mit dem Salmon Falls River die südliche Grenze zu Maine bildet.
Sehr beliebt sind auch die vielen Seen der Gegend, allen voran der 186 km² große Lake Winnipesaukee im östlichen Teil des Staates. Vor allem im Sommer Touristenmagnet: Hampton Beach und die vorgelagerten Isles of Shoals, Heimat einer Künstlerkolonie und der Legende nach auch Lagerstätte eines Teils des Schatzes des berüchtigten Seeräubers Blackbeard.
New Hampshire verfügt über feuchtes Kontinentalklima, das Einflüssen vom Atlantischen Ozean ausgesetzt ist. Gerade im Winter bringen Atlantische Luftmassen sehr feuchte Luft mit, die zu heftigen Schneefällen in weiten Teilen des Landes bis hin zu Blizzards, Schneestürmen, führen können. Die heftigen Winde in der White Mountain Gebirgsregion tun ihr übriges und fegen mit hohen Windgeschwindigkeiten auch mal so manchen Touristen in Felsspalten. Ihnen sind auch die legendären krumholtz, kleine bonsaiähnliche Bäume in exponierten Lagen, zu verdanken.
Die Sommer in New Hampshire sind warm und feucht, die Luftfeuchte nimmt jedoch ab, sobald man sich vom Meer entfernt. Bei Temperaturen um die 24-28°C im Monat Juli kann man wunderbar seinen Urlaub genießen, ohne sich wie ein Brathähnchen in der Pfanne zu fühlen…
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