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Schon 500 Jahre vor dem Eintreffen der ersten Europäer siedelten im westlichen Teil des heutigen New York sechs Irokesenstämme. Zwischen Seneca und Cayuga Lakes jagten sie Bisons in der Prärie. Später waren sie auch als Züchter von Mais, Gemüse, Obst, Rindern und Schweinen bekannt. Weiter südlich, etwa auf dem Gebiet der heutigen NYC, lebten die Lenape. Die Lenape waren es auch, die zuerst Bekanntschaft mit europäischen Entdeckern und Siedlern machten.
1609 beanspruchte der Engländer Henry Hudson, der für die Holländer arbeitete, das Gebiet für die Niederlande und nannte es New Amsterdam. 1621 wird die niederländische Kolonie Nieuw Nederland (New Netherlands oder Neu-Niederlande) zwischen Connecticut und Delaware River gegründet. Ab 1622 stand sie unter der neu gegründeten Verwaltung der West India Company.

New York Geschichte @iStockphoto/SeanPavonePhoto
1664 durch die englische Krone annektiert wird das Gebiet auf Betreiben des Herzogs von York geteilt. Es entstehen die Kolonien New York und New Jersey. Der Herzog von York, späterer König Jakob II., erhielt die Kolonie als Geschenk seines Bruders Karl II. und war der Namenspatron des Gebietes. Im Frieden von Breda 1667 traten die Niederländer Nieuw Nederland endgültig an die britische Krone ab. 1685 wird sie Kronkolonie, drei Jahre später Teil des Dominion of New England. Als einer der dreizehn Originalstaaten unterzeichnet New York 1776 die Unabhängigkeitserklärung. Im Laufe der Revolution hatten sich die Irokesenstämme auf die Seite der Briten geschlagen. Aus diesem grund wurden ihre Siedlungen 1779 zerstört und verbrannt, die Irokesen selbst flohen zum Fort Niagara, gefolgt von ihren Peinigern. Der Winter war hart und lang, sie hatten keine Heimat mehr, in die sie zurückkehren konnten und so siedelten viele der Überlebenden nach Kanada über.
Die Verfolger der Irokesen kehrten nach erfolgreicher Tat nach Pennsylvania und New England zurück und erzählten vom Reichtum der Territorien im Norden. Diese Erzählungen führten zu Immobilienspekulationen
Für das wirtschaftliche Vorankommen des Staates war es im 19. Jahrhundert unablässig, neue Transportwege zu finden. Bis etwa zur Mitte des Staates New York konnte man zu dem Zeitpunkt die so wichtigen Flüsse Hudson und Mohawk befahren. Bis zum Lake Ontario führte der St. Lawrence River. Der Zugang zu den anderen großen Seen war jedoch durch die Niagarafälle blockiert. Nach West New York führte nur der Landweg.
Dieser Missstand wurde durch den Bau des Erie Canal und des Welland Canal behoben. In der Folge blühte der Handel mit dem Norden und Westen des Landes auf, der Rest New Yorks profitierte von den reichen Bodenschätzen der nördlichen Gebiete. Neue Siedlungen wie zum Beispiel Buffalo entstanden so und wurden zu florierenden Handelsstädten.
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