North Carolina Sehenswürdigkeiten

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Berge und Meer, Vergangenheit und Gegenwart, Großstädte und unberührte Natur prägen North Carolina. Das touristische Angebot orientiert sich an den drei großen Gebieten des Staates, der Küstenebene, dem Piedmont-Plateau und den Appalachen. Je nach Urlaubsgebiet kann man schwimmen oder Ski fahren, fischen oder jagen, klettern oder tauchen, historische Plätze entdecken oder sich in Themenparks amüsieren. 34 State Parks und 14 National Parks laden Familien wie Singles, Jung wie Alt zu Abenteuern und Erholung ein.


Dank des Einflusses des Golfstroms ist das Meer nicht nur im Hochsommer angenehm warm. In der Küstenebene North Carolinas findet man riesige Sanddünen wie zum Beispiel Jockey's Ridge oder die Wetlands, in denen unzählige Tiere und Pflanzen ein Zuhause haben. Besonders beliebt sind auch die Outer Banks, der Küste vorgelagerte Inseln, die auf 130 Meilen das Festland vor dem Ansturm der Atlantik-Wellen bewahren.

Hier trifft man auf Geschichte und Geschichten, Leuchttürme und Häfen. Wenn Sie schon mal da sind, könnten sie zum Beispiel auch einen Ausflug nach Kitty Hawk unternehmen, wo die Gebrüder Wright Fluggeschichte schrieben. Und wenn Sie genug haben von Denkmälern und Museen, dann machen Sie doch einen Abstecher zum Ocracoke Lifeguarded Beach. Der zählt nämlich zu den schönsten Stränden der USA und wurde 2007 sogar zum schönsten der schönen gekürt. Und bei der Gelegenheit bietet sich auch ein Barbecue an. Sicher, Barbecues sind überall in den USA bekannt und beliebt. Aber nur in North Carolina ist es quasi Nationalgericht und je nach Region in unzähligen Variationen erhältlich.

Das Piemont-Plateau zeichnet sich durch sanfte Hügel, milde Temperaturen, aber vor allem auch durch seine Ballungszentren aus. Hier liegen Tabakfarmen neben Vergnügungsparks, Finanzzentren neben Shoppingmekkas, historische Denkmäler neben exzellenten Golfplätzen.

Die Appalachen liegen im Westen von North Carolina und sind zu einem großen Teil bewaldet. Vor allem im Herbst entfaltet sich ihre volle Schönheit, wenn die Wälder sich flammend rot verfärben. Zu den Appalachen gehören auch einige Nationalparks, die zumindest zum Teil ebenfalls in North Carolina liegen. Der bekannteste unter ihnen ist der Great Smoky Mountains National Park, der am meisten besuchte Nationalpark der USA.

Der Great Smoky Mountain National Park beherbergt einen der ältesten Wälder der Erde und das größte Urwaldgebiet im Osten der USA. Bereits 1983 wurde er zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Auf 450 Kilometer Straße und 1400 Kilometer Wanderwegen kann man den Park nach Anmeldung auch mehrere Tage lang durchqueren und die heimische Flora und Fauna entdecken.

Von Asheville aus kommt man über die Interstate 40 zum Südeingang des Parks. Bei der Gelegenheit könnten Sie auch gleich noch bei den Cherokee vorbeischauen, ihr Reservat liegt ganz in der Nähe des Eingangs. Auch über den Blue Ridge Parkway, einen sogenannten Scenic Drive, also eine Straße mit sehenswerten Ansichten, gelangt man in den Great Smoky Mountain National Park. Der 750 km lange Parkway verbindet die Smoky Mountains mit dem nicht minder interessanten Shenandoah National Park. Ein weiterer Fernwanderweg, der Appalachian Trail führt ebenfalls durch die Smoky Mountains.