Vermont Geschichte
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Bevor die ersten Europäer das Gebiet des heutigen Staates Vermont betraten, wurde es bereits sowohl von den Algonkin als auch von den Irokesen beansprucht. Anfang des 17. Jahrhunderts ließen sich weiße Siedler hier nieder. Den Anfang machte der Franzose Samuel de Champlain. 1609 erreichte er den See, der auch heute noch nach ihm benannt ist. Ihm folgten zunächst französische Siedler, die 1666 im Champlainsee auf der Isle La Motte eine Befestigungsanlage errichteten.
Nach den Franzosen kamen auch die ersten Briten in das Gebiet bei Fort Dummer und Brattleboro. Zu dieser Zeit, 1724, beanspruchten die beiden britischen Kolonien New Hampshire und New York die Gerichtsbarkeit über Vermont. Der Streit legte sich auch nicht, nachdem die Franzosen 1763 vertrieben waren. Im Gegenteil: mit den immer neuen Siedlern aus Connecticut, Rhode Island und Massachusetts verstärkten sich die Spannungen so sehr, dass einer der Neuankömmlinge, Ethan Allen, zusammen mit seinen Brüdern eine bewaffnete Truppe bildete. Die "Green Mountain Boys" übten Druck auf die Bauern aus, vertrieben die britischen Truppen lange vor der Unabhängigkeitserklärung aus dem Gebiet und waren maßgeblich an der Gründung einer eigenen Republik 1777 beteiligt. Die Republik Vermont, unabhängig und mit eigener Verfassung, bestand bis 1791. Zu diesem Zeitpunkt beantragte Vermont seinen Status als Bundesstaat und wurde auch tatsächlich in die Union aufgenommen.
Einen echten wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr Vermont erst durch den Abbau von Granit und Marmor und den Aufbau von Spezialfabriken für Werkzeugmaschinen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch den langsam einsetzenden Fremdenverkehr konnte der Staat seine wirtschaftliche Stabilität ausbauen. Spätestens seit den regelmäßigen Aufenthalten reicher und bekannter Menschen in seinen kleinen Bergdörfern hat Vermont seinen Status als Prominenten- und Luxusdestination gefestigt.
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