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Durch den Osten der USA!

Vor gut drei Jahren verschlug es mich spontan in die USA. Ich wollte unbedingt ein paar Monate lang den Osten des Landes erkunden, Sehenswürdigkeiten besuchen und mit meinen Freunden etwas den Amerikanischen Alltag genießen. Da ich in Maryland einige nette Leute kannte, hatten wir für die erste Zeit eine Möglichkeit unterzukommen. Von dort aus starteten wir unseren abenteuerlichen Trip durch den Osten der USA!




Unser Flug ging direkt durch nach Washington DC. Wir mussten also nicht unzählige Male das Flugzeug wechseln und Sicherheitsschranken passieren, wofür Amerika ja bekannt ist. Eine amerikanische Freundin holte uns vom Flughafen ab und wir fuhren circa eine Stunde durch die Stadt bis nach Rockville- einen kleinen Ort in Maryland. Dort quartierten wir uns ein und schmiedeten noch am gleichen Abend Pläne, wohin es in den nächsten Tag gehen sollte. Natürlich stand das Weiße Haus, sowie andere bekannte Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, auf dem Programm. Bereits das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel war ein echtes Abenteuer. Wir hatten wirklich Schwierigkeiten, durch das U-Bahn-System mit den verschiedenen Farben, Preisen und Linien zu blicken, aber machten es letztendlich bis direkt vors Weiße Haus. Man kann es leider nur von Weitem sehen, denn es ist von einem riesigen Gatter umzäunt, aber es sieht wunderschön aus mit seinen Fontänen im Vorgarten und den riesigen Blumenbeeten.

Besonders schön in Washington DC ist die riesige Grünfläche, die zu einem tollen Picknick einlädt und von der man sämtliche Sehenswürdigkeiten, so wie das State Capitol oder das Washington Monument, direkt vor der Nase hat. Die Atmosphäre hier ist unbeschreiblich und man trifft Menschen vieler Kulturen und Nationen, sowie eine Menge Studenten. Jeder, der einmal hierher kommt, sollte sich Abends Zeit nehmen und durch die Straßen von Georgetown schlendern. In jedem Reiseführer findet man kurze Abschnitte über dieses Stadtviertel und erhält einige Tipps, wie und wo man hervorragend speisen oder shoppen gehen kann, aber man sollte sich einfach selbst ein Bild darüber verschaffen. Oftmals sind die kleinsten Geschäfte und winzigsten Bistros die allerbesten. Wir haben wirklich sämtliche Läden abgeklappert und waren so überwältigt von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Einheimischen. Wir kamen aus dem Kaufen gar nicht mehr heraus und gerieten sogar in eine kleine spaßige Parade- echt lustig. Besonders beliebt sind die Irish Pubs, in der sich viele junge Menschen jeden Abend treffen.

Der Osten der USA

Der Osten der USA ©iStockphoto/KeithBriley

Nach einigen Tagen in Washington und lustigen ruhigeren Wochen in Maryland, entschieden wir uns für einen 10-Tages-Trip nach Florida. Hier beeindruckte uns der Everglades National Park mit seinen vielen seltenen Tierarten. Ich war so fasziniert von den dicken Manatees, die ich in Deutschland vorher noch nie gesehen habe. Diese sind im Osten der USA beheimatet und sehr selten. Eine Bootstour im Everglades Park war spannend, aber auch gleichzeitig ein wenig gruselig, denn die riesigen Krokodile schwammen direkt an dem winzigen Boot vorbei und kamen einem doch schon sehr nahe. Natürlich ist ein Besuch im Walt Disney World in Florida auch ein Muss. Der Park ist so groß, dass man mindestens zwei Tage dafür einplanen sollte. Mit einem internationalen Studentenausweis bekommt man hier hervorragenden Rabatt. Also am besten den Ausweis immer mitbringen. Dieser lohnt sich in den USA immer!

Was auf einer Reise durch den Osten der USA nicht fehlen darf, ist natürlich der Big Apple! New York ist eine der faszinierendsten und aufregendsten Städte der Welt und wir buchten unsere Flüge so, dass wir noch einige Tage New York life erleben konnten. Leider war das Wetter nicht so gut, wie wir es gerne hätten, dennoch wollten wir unseren Traum ganz nah an die Freizeitstatue zu kommen, nicht einfach in den Wind schießen. Wir kauften also Tickets für eine Überfahrt und es hat sich trotz strömenden Regens allemal gelohnt. Man kommt der Statue so nah, dass sie kaum mehr auf das Foto passt- einfach unbeschreiblich. In New York muss man nicht in die teuersten Bars, Hotels oder Restaurants absteigen, um etwas geboten zu bekommen. Wir bevorzugten es eher typisch amerikanisch und genossen Hot Dogs an der Straßenecke, checkten in ein Hostel für Backpacker ein und trafen so viele nette Leute aus aller Welt. Es war einfach toll!

Der Osten der USA ist ein regelrechter Schmelzpunkt vieler Nationen. Es macht unheimlichen Spaß die vielen Gegenden abzuklappern und immer wieder neue Gesichter und Ortschaften kennen zu lernen. Am liebsten wären wir noch durch weitere Staaten gefahren, aber die Zeit rannte uns davon. Unser Trip durch den Osten war sehr aufregend und hat sich allemal gelohnt.

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