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Wahrlich groß

Nichts hat mich so beeindruckt, wie der Osten Amerikas. Es ist alles so gigantisch groß, dass drei Wochen eigentlich viel zu kurz sind um so viele Eindrücke zu verarbeiten. Von unserem Startpunkt in Fort Meyers konnten wir glücklicherweise viele Tages- und Mehrtagestouren unternehmen, die uns immer wieder weiter in den Süden zogen. Hier in den Keys fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Unendlich lange Sandstrände, richtiges Karibik Feeling. Aber die ganze Zeit untätig am Strand liegen, nein, so hatten wir uns den Urlaub nicht vorgestellt. Vom ersten Tag an hatten wir uns ein Auto gemietet und da ging das Abenteuer auch schon los. Natürlich wollten wir so viel wie nur möglich sehen und sind direkt zu den Everglades gefahren. Glücklicherweise haben wir auf diverse Empfehlungen gehört und uns reichlich mit Mückenschutzmitteln eingedeckt, was auch bitter nötig war. Einen kleinen Abstecher machten wir noch mit dem Luftboot.




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Die Anbieter sind direkt an der Landstraße US41 ausgeschildert, leider haben wir keine Krokodile auf unserer Tour zu gesicht bekommen, dafür waren aber zahlreiche Waschbären unterwegs. Von diesen vielen Mücken hier hatten wir nun gehörig die Nase voll, denn irgendwann gibt jedes Mückenmittel auf und das Auto sah von innen schon aus, wie eine Mückenzuchtstation. Bei unserem nächsten Stopp in Miami waren glücklicherweise keine Mückenplagen mehr. Dafür wurde hier der Gigantismus von Amerika erst so richtig präsent. In Miami Beach sieht es tatsächlich so aus, wie im Film Miami Vice, traumhaft schön, man bekommt den Mund vor lauter Staunen kaum noch zu. Alleine die Häuser, die hier entlang der Küstenstraße erbaut sind, sind mehr Wert, als 10 Familien durchschnittlich in einem Jahr verdienen. Kaum vorstellbar, dass der Art District, Bauten aus den 20er Jahren, beinahe der Abrissbirne zum Opfer gefallen wären. Jetzt sind sie renoviert und stehen unter Denkmalschutz. Die Beliebtheit kann man in den Abendstunden erst so richtig merken, denn hier einen Parkplatz zu finden, ist eine fast unlösbare Aufgabe. Bei unserem dritten Anlauf haben wir es dann aber doch geschafft und die viele Sucherei hat sich ausgezahlt. Die Gebäude sind in der Dunkelheit hell erleuchtet und man kann dort wunderbar in den Bars und Restaurants sitzen. Überhaupt war Miami die schönste Station. Nicht zu vergessen natürlich Key Largo mit seiner absoluten Top Wohnlage direkt am Meer und natürlich unser Ausgangspunkt Fort Meyers. Hier ist es beeindruckend, sich das Thomas Edison Winterquartier anzusehen und gleich nebenan ein paar Autos von Henry Ford. Es waren so viele Eindrücke, dass ich diese gar nicht alle in Worte fassen kann, ich kann nur jedem ans Herz legen, sich die Zeit zu nehmen und sich diese wunderschöne Gegend anzusehen.

Der Osten der USA

Der Osten der USA ©iStockphoto/KeithBriley

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