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Rundreise im Osten der USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Vergleich zu Deutschland so riesig, dass man diese mit einer einzigen Reise nicht erkunden kann. Es bietet sich deshalb an, mehrere Reisen in verschiedene Regionen zu planen. Will man sich nicht gleich auf einen ganz bestimmten Ort festlegen, ist eine Rundreise eine gute Alternative, um die entsprechende Region besser kennen zu lernen. Wir haben uns so für eine Rundreise durch den Osten der USA entschieden.




Unsere Reise führte dabei von unserem Ankunftsort New York über Philadelphia nach Washington D.C.. Von dort ging es weiter zu den Niagara Fällen und dort kurz über die Grenze nach Kanada nach Toronto. Der Abschluss der Reise war dann wieder in New York. Gerade die drei Großstädte bieten natürlich soviel Verschiedenes, dass man bei einer Rundreise nur einen Bruchteil sehen kann. Da die Reise schon ein bisschen zurückliegt (sie fand im Jahr 2000 statt), weiß ich nicht mehr die genaue Reihenfolge, in der wir vorgegangen sind.

New York City besteht aus den Stadtteilen Bronx, Queens, Brooklyn, Staten Island und Manhattan. Da sich die meisten Sehenswürdigkeiten in Manhattan befinden, haben wir dort praktisch unsere gesamte Zeit verbracht. Gesehen haben wir dabei die Brooklyn Bridge, das Chrysler Building, das Empire State Building, die New Yorker Börse und den Time Square. Gesehen ist hier wörtlich gemeint, es blieb kaum Gelegenheit irgendwo länger zu verweilen. Also haben wir unsere Zeit sehr genau eingeteilt und uns nur auf ein paar Dinge beschränkt, die wir unbedingt sehen bzw. erleben wollten. Beeindruckend waren die Zwillingstürme des World Trade Center, die zur Zeit unserer Reise noch standen. Zwei weitere Punkte, auf die wir nicht verzichten wollten, waren der Central Park und die Freiheitsstatue. Im Central Park verbrachten wir so bei herrlichem Wetter ein paar gemütliche Stunden ohne irgendwelchen Zeitdruck. Der Besuch der Freiheitsstatue war dagegen etwas stressiger. Dort war ein wahnsinniger Betrieb und dann spielte das Wetter nicht mit. Es herrschte eine Nebelbrühe, durch die kaum was zu erkennen war. Trotzdem ist es was ganz besonderes sagen zu können, dass man am Fuße der Miss Liberty gestanden hat.

Der Osten der USA

Der Osten der USA ©iStockphoto/KeithBriley

Philadelphia war nur eine recht kurze Station auf unserer Reise. Aber wir haben versucht das Beste daraus zu machen. Interessant fand ich vor allem Elfreth’s Alley, die älteste kolonialzeitliche Wohnstraße der USA. Hier finden sich 33 alte Häuser (das älteste aus dem Jahre 1690), die zum Großteil tatsächlich noch im Privatbesitz sind. Zwei der Häuser sind auch ganzjährig zu besichtigen, doch dazu fehlte uns leider die Zeit. Für die Amerikaner sind natürlich die Nationalgedenkstätten von größter Bedeutung. Was für eine Bedeutung der Liberty Bell, der Independence Hall, der Declaration Hall und der Congress Hall in der Geschichte des Landes zu kommen, weiß wohl jedes amerikanische Kind. Aber auch wir hatten tatsächlich schon was davon gehört und schauten uns zumindest alles von außen an.

Das bekannteste Haus in Washington D.C. ist wohl das Weiße Haus, der Sitz des amerikanischen Präsidenten. Ein kurzer Blick darauf darf natürlich bei einer Rundreise auch nicht fehlen. Wir hatten das Vergnügen bei einer Stadtrundfahrt, bei der wir alles Mögliche im Schnelldurchlauf sahen. Teilweise ging es so schnell, dass wir uns gar nicht alles merken konnten. Glücklicherweise wurden aber ein paar Sachen gezielt angesteuert. Dort konnten wir dann kurz aussteigen und uns umsehen. So sind wir beispielsweise ein paar Schritte über den Arlington National Cemetery gelaufen und haben uns das Lincoln Memorial angeschaut.

Zu den Niagara Fällen gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das Gefühl mit dem Boot unterhalb dieser riesigen Wasserfälle zu stehen ist einfach unbeschreiblich. Das sollte man einfach selbst erleben.
Nach der Tour auf dem Aussichtsboot ging es kurz über die Grenze nach Kanada zu einer Stadtrundfahrt in Toronto. Ich fand vor allem die Wolkenkratzer des Geschäftsviertels sehr beeindruckend. Anschließend hatten wir noch kurz Freizeit um ein bisschen Shoppen zu gehen. Bevor es dann wieder zurück in die USA ging.

Unsere Reise war eine Gruppenreise, bei der praktisch alles hundertprozentig geplant war. Um erste Eindrücke zu sammeln und ein fremdes Land ein bisschen kennen zu lernen, war dies meiner Meinung die beste Methode. So weiß ich jetzt zum Beispiel, dass ich mir die Städte New York und Washington D.C. gerne noch genauer anschauen möchte.

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