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Der Osten der USA – Land der Kontraste

Die Ostküste der USA war für viele Einwanderer das Tor zur neuen Welt. Hier ist die Wiege der amerikanischen Zivilisation. An der Ostküste befinden sich die Machtzentren des Landes, hier laufen die Fäden aus Politik, Finanzen und Kultur zusammen. Die Ostküste der USA bietet einmalige Kontraste zwischen Megastädten und unberührter Natur mit atemberaubenden Landschaften. Wenn Sie die Ostküste der USA bereisen möchten, was ich nur empfehlen kann, dann sollten Sie viel Zeit mitbringen, denn es gibt einiges zu sehen und zu erleben.




Die Neuengland Staaten

Ein Möglichkeit die amerikanische Ostküste kennen zu lernen, ist eine Rundreise durch die Staaten an der Küste, die so genannten Neuengland Staaten Maine, Massachusetts, Vermont, Connecticut oder New Hampshire. Beginnen Sie Ihre Reise doch in Maine. Urkundlich 1602 zum ersten Mal erwähnt, ist Maine heute einer der landschaftlich attraktivsten Staaten der USA. Besonders der Acadia Nationalpark ist mehr als einen Besuch wert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad können Sie den 192 Quadratkilometer Park am besten erkunden. Von Bar Harbor aus geht es nach Mount Desert Island, vorbei an rauen Küsten, zerklüfteten Felsen und Wäldern mit klaren Seen. Ein schönes Ausflugziel ist Portland. Die wunderschön restaurierten Backsteinhäuser aus dem 19. Jahrhundert und der alte Hafen, machen aus Portland einen malerischen Ort. An der Küste von Maine werden die besten Hummer der USA gefangen. In Kennebunkport und Searport gibt eine Menge guter und auch preiswerter Restaurants, in denen köstliche Hummergerichte angeboten werden. Ein Stück Kultur der amerikanischen Ureinwohner gibt es im Indianerreservat in Eastport zu sehen. Amerikanische Geschichte können Sie in Massachusetts erleben. Am 21. November 1620 erreichte die Mayflower mit Pilgern aus Plymouth den Hafen von Cape Cod. Einen Nachbau der Mayflower liegt heute als Museumsschiff im Hafen.

Abseits der Millionenmetropole Boston hat Massachusetts viele kleine beschauliche Städte. Berühmt sind die überdachten Holzbrücken und die herrlichen Wanderwege entlang der Küste. Hier gibt es auch die Möglichkeit mit einem Schiff zum Whale Watching zu fahren. Die Chancen Wale zu sehen, ist nirgendwo so groß, wie in den Buchten von Massachusetts. Wenn Sie sich für Wein interessieren, dann sollte Sie sich Martha’s Vineyard nicht entgehen lassen. Die beste Reisezeit für die Staaten der Ostküste ist der Herbst, denn dann können Sie den fantastischen „Indian Summer“ erleben, der in den Wäldern ein einzigartigen Farbenschauspiel zaubert. Außerdem ist der Touristenansturm zu dieser Zeit nicht mehr so groß.

Der Osten der USA

Der Osten der USA ©iStockphoto/KeithBriley

Die großen Städte

New York ist die wohl faszinierenste Stadt der Welt. Der Big Apple ist altmodisch und modern, ausgelichen und hektisch, laut und leise. New York hat soviele Gesichter. Wo soll man anfangen, in einer Stadt die 200 Museen, 150 Theater und 18.000 Restaurants hat? Hier pulsiert das Leben Tag und Nacht. Neben den Dingen die man gesehen haben muss, wie die Wall Street, die Freiheitsstatue oder das Empire State Building, gibt es noch viele andere Möglichkeiten. Gehen Sie vielleicht an einem Sonntagmorgen mit den „Green Keepern“ in den Central Park. Die Führungen sind kostenlos und Sie werden staunen über die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren und über die Geschichte des größten Stadtparks der Welt. Gehen Sie anschließend zu einem Brunch bei „Gunthers“, shoppen bei „Bloomingdale“ oder fahren Sie mit der U-Bahn direkt an den Strand des Atlantischen Ozeans.

Boston hat im Vergleich zu New York einen Kleinstadtcharakter. Die Stadtviertel rund um den alten Hafen werden geprägt von roten Backsteinhäusern und alten Kirchen. Aber auch Down Town gibt es Wolkenkratzer und geschäftiges Treiben. Der Mittelpunk von Boston aber ist die berühmte Harvard Universität. Es lohnt sich einmal auf dem Campus und in den umliegenden Gärten spazieren zu gehen. Die Studenten sind es, die Boston so lebendig machen. Straßentheater und Musikkneipen, aber auch ein Abend mit dem Boston Symphony Orchester, machen die wohlhabenste Stadt der Ostküste so liebenswert.
Ganz anders ist Washington. Erwarten sie nicht zuviel von der Hauptstadt der USA. Hier ist zwar das Schaltzentrum der Macht, aber Washington ist eine eher unspektakuläre Stadt. Natürlich muss man das Capitol und das Pentagon nebst dem Heldenfriedhof (Grab von J.F. Kennedy) in Arlington gesehen haben. Und das Haus in der Pennsylvania Avenue 1600, das Weiße Haus. Zu bestimmten Zeiten finden hier auch Führungen statt. Es gibt keine Wolkenkratzer in Boston, da kein Gebäude höher als das Capitol sein darf und keine eigentliche Innenstadt. Die Außenbezirke von Washington sind ein gutes Naherholungsgebiet und bieten viele Möglichkeiten zum wandern und entspannen.

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