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Huntsville (Alabama) – Infos und Sehenswürdigkeiten

Huntsville im US-Bundesstaat Alabama zählt mit seinen rund 187.000 Einwohner zu den mittelgroßen Städten an der Westküste der USA. Die spannende Geschichte der Metropole und die zahllosen Sehenswürdigkeiten, die auf einen Besuch warten, sind nur zwei Gründe, warum sich eine Reise in die „Stadt der Raumfahrt“ lohnt.




Auf einen Drink in die Brauereien in Huntsville

Huntsville ist die Heimat der bekanntesten Brauereien des Bundesstaates Alabama. Die Olde Towne Brewing Company wurde zwar erst im Jahr 2004 gegründet, stellt seitdem aber traditionelles Amber und Pale Ale her. In den umliegenden Städten gibt es weitere Kleinbrauereien und sogar eine Weinschenke, die Wein aus dem Südosten der USA zur Verkostung anbietet. Ein Besuch lohnt sich alleine aufgrund der vielen edlen Tropfen, die hier angeboten werden – von den berühmten Weißweinen Alabamas bis hin zu Ale und Scotch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
Die Salty Nut Brewery schenkt Besuchern in entspannter Atmosphäre Drinks aus und lockt außerdem mit salzigen Snacks und Souvenirs, die ein Andenken an die US-Stadt und ihre ganz besondere Atmosphäre bieten. Alternativ bieten sich der Straight to Ale Taproom und Green Bus Brewing an, die mit hausgemachten Bieren für einen schönen Nachmittag sorgen. Die Auswahl an Brauereien ist also groß und wer einen verregneten Tag füllen möchte, macht mit einem Besuch bei den Bierherstellern garantiert nichts falsch.

Sehenswürdigkeiten in Huntsville

Im Southern Adventures können Einheimische und Besucher eine „gesunde Portion Spaß“ erleben. Der Freizeitpark lockt mit Go-Kart-Bahnen, einem Wasserpark, Golfkursen und vielen weiteren Attraktionen für groß und klein. Highlight ist die berühmte Mini-Stahl-Achterbahn, welche das abenteuerliche Leben im Süden der USA auf authentische Weise einfängt, indem sie die Besucher auf eine adrenalinreiche Fahrt schickt. Wer beim USA-Besuch einen Geburtstag feiern möchte, ist in dem Freizeitpark richtig. Der Eintrittspreis für Erwachsene und Kinder beträgt 15 US-Dollar; Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Huntsville

Huntsville ©iStockphoto/Sean Pavone

Huntsville Botanical Garten: Botanischer Garten

Auf einer Fläche von 453.000 m² wächst die ganze Bandbreite der Pflanzenwelt. In wunderbar grüner Umgebung finden Besucher exotische Pflanzen, malerische Gärten und eine einzigartige Flora und Fauna. Dank mehrerer Spielplätze und Restaurants ist für Familien mit Kindern ebenfalls gesorgt. Das leibliche Wohl wird in Bars gewährleistet, doch im Sommer finden sich inmitten des bunten Parks auch fahrende Händler, die Besucher mit Eiscreme, Hotdogs und anderen Snacks versorgen.

Transportmöglichkeiten in Huntsville

Huntsville liegt unmittelbar an der Interstate I 565 und ist über die US-Highways 72, 231 und 431 erreichbar. Wer mit dem Flugzeug kommt, erreicht vom Huntsville International Airport, der unter anderem US Airways-, United- und Conintal-Flugzeuge beherbergt, in wenigen Minuten die Stadt.

Mietwagen werden von den Betreibern Dollar Thrifty, Hertz, Avis, Budget und National Alamo angeboten. Die Anbieter sind am Flughafen vertreten und können für einen günstigeren Tarif auch in der Innenstadt angemietet werden. Freunde des Nahverkehrs erreichen die idyllische Stadt via Bus. Die Greyhound-Station macht mehrere Halts und setzt die Fahrgäste unter anderem an der Williams Service Gas Station in Elm Street ab. Das Busnetz des Public Transportation Service ist auf die Bedürfnisse von Touristen und Einheimischen zugeschnitten. Hier lässt sich bequem die Stadt und das umliegende Grenzland erkunden.

Orientierung im Alabama Welcome Center

Die erste Anlaufstelle nach der Ankunft ist das Alabama Welcome Centerf2 im Kern der Stadt. Hier werden Besucher mit Reiseführern und Informationen zur traditionsreichen US-Stadt und dem Bundesstaat, in dem sie liegt, ausgestattet.

Shopping-Gelegenheiten gibt es in Huntsville ebenfalls reichlich. So können Urlauber im Parkway Place Mall oder auf dem Limestone Flea Market nach Schnäppchen Ausschau halten. Im Bridge Street Town Centre gibt es alles, was für einen längeren Aufenthalt in der Stadt benötigt wird.

Gelegenheiten für Speis und Trank gibt es außerdem in Fast-Food-Restaurants wie Shoneys, Jack´s und White Castle. Besucher finden außerdem ein gutes Motelangebot, darunter zahlreiche bekannte Ketten wie Laquinta Inn und Days Inn. Die Preise liegen zwischen 30 und 300 US-Dollar pro Nacht und damit im Durchschnitt des Landes. Aufgrund seiner diversen Bildungseinrichtungen ist Huntsville vor allem bei Studenten beliebt, die im Campus und in Studentenwohnheimen unterkommen. Außerhalb der Saison finden preisbewusste Urlauber dort ebenfalls günstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Mit mehr als 220 Firmen zählt Huntsville auch zu den industriell größeren Städten von Alabama. Vor allem der Forschungs- und Entwicklungssektor ist durch das US-Weltraumprogramm, welches seit Mitte der 1950er Jahre gefördert wird, ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft der Stadt. Rund 300 internationale und nationale Unternehmen beschäftigen sich in der Region mit der Produktion von Elektronik und IT-Technologien.

Auf dem Friedhof können Besucher unter anderem die Gräber der berühmten Schauspieler Reg E. Cathey und Tallulah Bankhead sehen. Berühmte Politiker wie Clement Claiborne Clay und Jeremiah Clemens haben hier ihre letzte Ruhestätte. Für Besucher steht der Friedhof werktags und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr offen. Touristen finden spezielle Memorials, die außerhalb des Friedhofs stehen und eine Andacht für die bekannten Persönlichkeiten der Stadt ermöglichen.

Ein Besuch im Marshal Space Flight Center

Das Redstone Arsenal ist ein Must-See für jeden Huntsville-Besucher. Das NASA-Gelände umfasst verschiedene Einrichtungen zum Thema Raumfahrt, darunter das Marshal Space Flight Center, welches an Besuchstagen erkundet werden kann. Wer sich für das Leben an Bord der internationalen Raumstation ISS interessiert, kommt hier ebenso auf seine Kosten wie Technik-Begeisterte. In den 50er Jahren war der berühmte Forscher Wernher von Braun hier am Bau der Saturn-Raketen beteiligt.

Das Huntsville Museum of Art

Mehr als 2.300 Kunstwerke, darunter Arbeiten von Andy Warhol und Joseph Stella: Das Huntsville Museum of Art ist ein Pflichtbesuch für Huntsville-Reisende. Das im August 1970 gegründete Museum zeigt Werke von amerikanischen, regionalen und internationalen Künstlern aus Asien, Afrika und Europa, die einen wichtigen Teil zur Entwicklung der Amerikanischen Kunst beigetragen haben.
Wer nach dem Besuch des Marshal Space Flight Centers noch tiefer in die Geschichte der Raumfahrt eintauchen möchte, findet in dem Kunstmuseum Bilder des NASA-Illustrators Renato Moncini, der unter anderem an der Entwicklung des Apollo-Programms beteiligt war. Weitere Highlights sind Moonwalk von Andy Warhol und die Sammlung silberner Tierfiguren des italienischen Juweliers Buccellati. In regelmäßigen Abständen werden im Rahmen von Sonderausstellungen bestimmte Kunstgattungen und -epochen näher beleuchtet. Termine finden Interessiert auf der Webseite des Museums.

Kultur im Princess Theatre Centre for the Performing Arts

Auch für die Kultur ist dank einiger Kulturbühnen gesorgt, die in Huntsville beheimatet sind. Das Princess Theatre Centre for the Performing Arts (Zentrum für darstellende Künste) ist nicht nur für Liebhaber von Kunst und Kultur einen Besuch wert. Das gilt auch für die Houston Memorial Library, die mehrere tausend Bücher in den Regalen stehen hat. Wer mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte oder sich für einen Ausflug ins Umland mit Lesestoff eindecken möchte, ist hier genau richtig. Alternativ bieten sich die Madion Public Library und die Huntsville-Madison County Public Library an.

Auch die University of Alabama at Huntsville hat eine Menge zu bieten. Die Rund 5.500 Studenten, die hier jährlich ihre Schulbücher aufschlagen, stellen regelmäßig Aktionen auf die Beine, die auch für USA-Touristen interessant sind. Der Stadt-Radiosender Rocket 95.1 WRTT informiert die Zuhörer über aktuelle Events.

Ein Ausflug nach Alabama oder Brownsboro

Nur rund 260 Kilometer von Alabama entfernt, ist Huntington der perfekte Ausgangspunkt für einen Tagestrip in die Hauptstadt des Bundesstaats. In Alabama gibt es mit dem Oak Mountain State Park und seinen Wanderrouten und dem Cheaha State Park mit seiner beeindruckenden Aussicht über das Land mindestens ebenso viel zu entdecken wie in Huntsville. Highlights sind das U.S. Space & Rocket Center und Cook´s Natural Science Museum. Im Herzen der Stadt locken Wahrzeichen wie das Dexter Avenue King Memorial und die Fairhope Avenue mit ihren Geschäften, Bars und Cafés. Sportfreunde erleben im Bryant Denny Stadium auf dem Campus der University of Alabama hautnah American Football und typisch amerikanische Stadion-Snacks wie Hotdogs und Grilled-Cheese-Sandwiches.
Reisefaule Urlauber statten der 11 Kilometer von Huntsville entfernten Stadt Brownsboro einen Besuch ab. Der Ort in der Nähe des Tennessee River ist für seine beeindruckende Architektur und die ausgedehnten Parks bekannt, die zum Schlendern und Entspannen einladen. Außerdem gibt es eine historische Bibliothek und mehrere Einkaufsgelegenheiten, bei denen Touristen sich für den Urlaub eindecken.

Ein Ausflug nach Huntsville lohnt sich

Huntsville hat seinen Besuchern eine ganze Menge zu bieten. Die Stadt im Madison County ist seit ihrer Gründung vor mehreren hundert Jahren der Mittelpunkt vieler Geschäfte und Branchen, allen voran natürlich der Raumfahrt. Doch auch Brauereien, Freizeitparks, Einkaufszentren, Bibliotheken und vieles mehr gibt es hier zu bestaunen. Die Reiseveranstalter bieten spezielle Führungen an und stellen außerdem Reiseführer zur Verfügung, die Touristen quer durch die Stadt und das umliegende Land geleiten. Mit dem Städtepass, der neben Huntington auch für Brownsboro und Alabama angeboten wird, lässt sich bei einem Besuch durch viele Rabatte bares Geld sparen.

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