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Reiseversicherung

Eine Reise, insbesondere ins Ausland, soll so angenehm und störungsfrei wie möglich verlaufen. Ob als Tourist, Geschäftsreisender oder Student – es ist auf jeden Fall ratsam sich gegen unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheiten abzusichern. Die Angebotspalette für Reiseversicherungen ist sehr umfangreich. Hier werden die verschiedenen Versicherungsarten kurz vorgestellt.




Auf eine Reisekrankenversicherung sollte niemand verzichten. Sie bezahlt alle Kosten, die unterwegs durch eine plötzliche Erkrankung entstehen und die einen Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt erfordern. In dringenden Fällen trägt sie auch den Heimtransport des Versicherten. Ohne diese Versicherung müsste der Reisende jene Kosten selbst tragen, die auch ein Einheimischer bezahlt, denn das engmaschige deutsche soziale Netzt trägt im Ausland nicht.

Analog zur Krankenversicherung besteht die Möglichkeit eine Reiseunfallversicherung abzuschließen. Ihr Schutz betrifft erlittene Unfälle und eine eventuelle Bergung oder Rückholung im Todesfall. Auch eine durch den Unfall zugezogene dauerhafte Invalidität gehört zum Leistungsumfang der Reiseunfallversicherung: Sie übernimmt die zum Teil erheblichen Folgekosten, die aus der Invalidität resultieren können. Diese Versicherung kommt für Menschen infrage, die eine etwas gefährlichere Abenteuerreise buchen oder in entlegene Gebiete fahren. Für den Fall, dass eine Reise gebucht wird und dann wegen einer akuten Erkrankung oder eines Unfalls nicht angetreten werden kann, gibt es die Reiserücktrittversicherung. Sie übernimmt die Stornokosten und ist bei teureren Reisen anzuraten oder wenn Umbuchungen aufgrund des Tickettarifes nicht möglich sind. Da die Stornierungskosten jeweils vom Reisepreis abhängen, kann hier schnell eine höhere Summe zusammenkommen. Chronische Erkrankungen gehören nicht zu den versicherten Ursachen und werden vorab in den Vertrag aufgenommen.

Reiseversicherung

Reiseversicherung ©iStockphoto/everydayplus

Leider kann auch unterwegs ein plötzlicher Grund auftreten, der zum Abbruch der Reise zwingt, zum Beispiel ein dringendes familiäres Ereignis. Hierfür gibt es die Reiseabbruchversicherung. Sie deckt jene Kosten, die durch die vorzeitige Heimfahrt entstehen: Stornierungen, Umbuchungen, gegebenenfalls neue Tickets sowie Reiseleistungen, die nicht mehr in Anspruch genommen werden konnten. Die Gründe für einen Reiseabbruch werden im Vertrag explizit genannt. Ein Teilbereich dieser Versicherung ist die Umbuchungsversicherung, die lediglich notwendige Umbuchungen übernimmt. Je nach Reiseart und Tickettarif kann eine Umbuchung relativ viel kosten.

Wer Wert legt auf die Sicherheit seines Gepäcks, der schließt gern eine Reisegepäckversicherung ab. Sie ersetzt Gepäckstücke bzw. den Inhalt, wenn es verloren geht oder einem Diebstahl zum Opfer fällt. Jedoch sollte der Vertrag sehr genau gelesen werden, denn er enthält zumeist strikte Bestimmungen, was die Überwachung des Gepäcks betrifft. Der Reisende wird verpflichtet, dermaßen genau auf sein Gepäck zu achten, dass es ohnehin kaum noch verloren gehen oder gestohlen werden kann. Eine genaue Betrachtung der Vertragsbedingungen bzw. die individuelle Gestaltung des Vertrages gehören – wie bei jeder anderen Versicherung auch – unbedingt dazu, bevor er unterschrieben wird. Viele Reiseversicherungen lassen den Vertragspartnern einen gewissen Handlungsspielraum, was den Leistungsumfang, die Selbstbeteiligung und somit die Beitragshöhe angeht. Dazu kommt, dass bestimmte Risikoländer oder -gebiete nicht immer im Versicherungsschutz enthalten sind – hier muss nachgefragt werden. Wie eingangs erwähnt, sind diese Versicherungen nicht nur für Touristen vorgesehen. Auch wer im Ausland arbeiten oder studieren will, kann eine oder mehrere Reiseversicherungen abschließen. Die Wahl liegt hier bei jedem selbst, welchen Schutz er in Anspruch nehemn möchte.

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